Glossar
Glossar für Video und KI
Lerne häufige Begriffe aus KI-Videogenerierung, Schnitt, Bildgestaltung und Social Media mit kurzen Erklärungen und konkreten Beispielen.
24 Begriffe
KI-Videogenerierung
Videogenerierung aus Text (Text to Video)
Methode, bei der KI aus schriftlichen Vorgaben zu Szenen und Bewegungen Videos erzeugt. Konkrete Angaben zu Motiv, Ort, Bewegung und Licht helfen, deine Absicht zu vermitteln.
BeispielGib „Am morgendlichen Strand läuft ein weißer Hund am Wasserrand entlang“ ein, um ein kurzes Video zu erstellen.
KI-Videotools ↗Videogenerierung aus Bildern (Image to Video)
Methode, bei der KI aus einem Bild ein bewegtes Video erzeugt. Bildkomposition und Aussehen können als Ausgangspunkt dienen, Details bleiben aber nicht unbedingt vollständig erhalten.
BeispielLade ein Produktfoto und gib „Die Kamera kommt langsam näher“ an, um ein Video zu erzeugen.
KI-Videotools ↗Prompt
Anweisung, mit der du der KI mitteilst, was sie erstellen soll. Bei Videos kannst du neben Motiv und Hintergrund auch Bewegung und Kameraführung beschreiben.
BeispielBeschreibe Szene und Kamera: „Eine Person beim nächtlichen Gang durch die Stadt langsam von hinten verfolgen“.
KI-Videotools ↗Negativer Prompt (Negative Prompt)
Anweisung zu Elementen, die nicht im Ergebnis erscheinen sollen. Manche Modelle bieten dafür kein eigenes Eingabefeld oder keine entsprechende Funktion; die Vorgabe garantiert keine Entfernung.
BeispielGib bei einem unterstützten Modell „Text im Bild, Logos“ als unerwünschte Elemente an.
KI-Videotools ↗Startwert (Seed)
Anfangswert, der die Zufälligkeit der Generierung beeinflusst. Gleicher Seed und gleiche Einstellungen können ähnliche Ergebnisse erzeugen, garantieren je nach Dienst und Modell aber keine vollständige Reproduktion.
BeispielSpeichere Seed und Einstellungen eines gelungenen Ergebnisses und vergleiche es mit einer leicht geänderten Prompt-Version.
KI-Videotools ↗Credits
Nutzungseinheiten für Generierung und andere Vorgänge in KI-Diensten. Die nötige Menge hängt von Dienst, Modell, Videolänge und Auflösung ab.
BeispielPrüfe vor der endgültigen hochauflösenden Generierung mit einem kurzen Test den Credit-Verbrauch und das Ergebnis.
KI-Videotools ↗Videoschnitt
Zeitleiste (Timeline)
Bereich, in dem Video, Audio und Untertitel zeitlich angeordnet und bearbeitet werden. Mit Position und Dauer des Materials baust du den gesamten Videoablauf auf.
BeispielPlatziere auf der Timeline die Produktaufnahme vor der Aufnahme der Anwendung, um die Erklärung zu ordnen.
Videoschnittprogramme ↗Clip
Zusammenhängende Video- oder Audioeinheit für den Schnitt. Auch ein aus einer Originaldatei herausgenommener Abschnitt heißt Clip.
BeispielNutze aus einer langen Aufnahme die 3 Sekunden, in denen das Produkt in die Hand genommen wird, als 1 Clip.
Videoschnittprogramme ↗Längenanpassung (Trim)
Anpassen des Anfangs oder Endes eines Clips, um den verwendeten Zeitbereich festzulegen. Hier unterscheiden wir dies vom Bildbeschnitt oder Crop, der Bildränder entfernt.
BeispielEntferne die stillen 2 Sekunden vor dem Sprechbeginn, damit das eigentliche Thema sofort startet.
Videoschnittprogramme ↗Teilen (Split)
Aufteilen eines Clips an einer bestimmten Stelle in 2 Teile. Du kannst die entstandenen Teile löschen oder ihre Reihenfolge ändern.
BeispielTeile einen Clip vor und nach einer neu angesetzten Aussage, um den überflüssigen Abschnitt zu entfernen.
Videoschnittprogramme ↗Übergang (Transition)
Effekt beim Wechsel von einem Bild zum nächsten. Ein- und Ausblendungen oder Überblendungen können einen Szenenwechsel vermitteln.
BeispielVerbinde Tages- und Nachtaufnahmen desselben Orts mit einer kurzen Überblendung.
Videoschnittprogramme ↗Export
Ausgabe des bearbeiteten Inhalts als Videodatei zur Veröffentlichung oder Wiedergabe. Stelle Auflösung, Bildrate und Dateiformat passend zum Einsatz ein.
BeispielPrüfe nach dem vertikalen Schnitt die von der Plattform empfohlenen Einstellungen und exportiere als MP4.
Videoschnittprogramme ↗Bildgestaltungsgrundlagen
Seitenverhältnis (Aspect Ratio)
Verhältnis von Bildbreite zu Bildhöhe. 9:16 ist vertikal, 16:9 horizontal und 1:1 quadratisch.
BeispielStelle vor Beginn des Schnitts eines vertikalen Kurzvideos das Bild auf 9:16 ein.
KI-Videotools ↗Auflösung (Resolution)
Anzahl der horizontalen und vertikalen Bildpunkte eines Videos. Mehr Bildpunkte ermöglichen mehr Detail, doch auch Qualität des Ausgangsmaterials und Kompression beeinflussen das Aussehen.
BeispielBei vertikalen Full-HD-Videos sind 1080 Pixel Breite × 1920 Pixel Höhe üblich.
KI-Videotools ↗Bildrate (Frame Rate)
Anzahl der Bilder, die in 1 Sekunde ein Video bilden, gemessen in fps. Ausgangsaufnahmen und Exporteinstellungen beeinflussen, wie Bewegungen aussehen.
BeispielWenn du 30fps-Material schneidest, erleichtern ebenfalls 30fps auf der Timeline und beim Export die Verwaltung.
KI-Videotools ↗Ergänzende Aufnahmen (B-roll)
Aufnahmen, die das Hauptbild, etwa eine sprechende Person, ergänzen und den Inhalt konkret zeigen. Arbeitende Hände, Produkte oder Landschaften können die Erklärung verständlicher machen.
BeispielErgänze eine Kaffee-Erklärung mit Aufnahmen vom Mahlen der Bohnen oder Eingießen des Wassers.
KI-Videotools ↗Kamerabewegung (Camera Movement)
Veränderung von Kameraposition oder -richtung, um ein Motiv anders zu zeigen. Dazu zählen horizontale Schwenks, vertikale Neigungen und Bewegungen auf das Motiv zu.
BeispielErgänze in der KI-Anweisung „Die Kamera kommt langsam näher an das Motiv“, um den gewünschten Bereich hervorzuheben.
KI-Videotools ↗Farbgestaltung (Color Grading)
Anpassen von Farben und Helligkeit, um die Atmosphäre und Ausdrucksweise eines Werks zu gestalten. Dies kann mit dem farblichen Angleichen mehrerer Clips kombiniert werden.
BeispielGib dem gesamten Reisevideo einen leicht warmen Farbton für eine sanfte Abendwirkung.
KI-Videotools ↗Social Media und Analyse
Einstiegshaken (Hook)
Impuls, der Interesse weckt und zum Weiterschauen anregt. In Kurzvideos können die ersten Bilder, Worte oder Töne diese Aufgabe übernehmen.
BeispielZeige zuerst das fertige Video und sage: „Diese Bilder erstellen wir aus 1 Foto“.
KI-Videotools ↗Wiedergabezeit (Watch Time)
Kennzahl dafür, wie lange Zuschauer ein Video ansehen. Gesamte und durchschnittliche Wiedergabezeit sind unterschiedliche Werte; Berechnung und einbezogene Aufrufe variieren je nach Plattform.
BeispielWenn ein 30-sekündiges Video im Schnitt 10 Sekunden angesehen wird, prüfe auch die Stellen mit vielen Ausstiegen.
KI-Videotools ↗Zuschauerbindung (Retention Rate)
Kennzahl für fortgesetztes Anschauen, etwa der Anteil der Zuschauer an jedem Zeitpunkt. Bezeichnung, Nenner und Behandlung wiederholter Aufrufe hängen von der Plattform ab. Prüfe die Definition im Analysebereich.
BeispielWenn die Bindung in den ersten 5 Sekunden stark fällt, prüfe, ob der Einstieg zu lang ist.
KI-Videotools ↗Abschlussrate (Completion Rate)
Anteil der Aufrufe, die bis zum Ende gesehen werden. Was „bis zum Ende“ bedeutet und welcher Nenner gilt, etwa gestartete Wiedergaben, variiert je nach Plattform.
BeispielVergleiche auf derselben Plattform die Abschlussraten einer 15-sekündigen und einer 30-sekündigen Version und prüfe zugleich Aufrufe und Wiedergabezeit.
KI-Videotools ↗Interaktionsrate (Engagement Rate)
Anteil von Reaktionen wie Likes, Kommentaren, Teilen und Speichern. Der Wert hängt von den einbezogenen Reaktionen und dem Nenner ab, etwa Aufrufen, Reichweite oder Followern. Vergleiche unter denselben Berechnungsbedingungen.
BeispielWenn du „Summe der Reaktionen ÷ Reichweite × 100“ festlegst, vergleiche andere Videos mit derselben Formel.
KI-Videotools ↗Handlungsaufforderung (CTA)
Abkürzung für Call to Action: eine Aufforderung zum nächsten Schritt. Je nach Videoziel kann das Speichern, Kommentieren, Folgen oder Lesen eines ausführlichen Artikels sein.
BeispielSage am Ende einer Anleitung: „Speichere das Video, damit du es später ausprobieren kannst“.
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